Sturmversicherung deckt Schneedruckschäden

Die ergiebigen Schneefälle der letzten Wochen hatten nicht nur den Verkehr teilweise zum Erliegen gebracht und dem Land allerhöchste Lawinengefahr beschert. Vielerorts sind auch Gebäude durch die enormen Schneelasten nach wie vor bedroht, welche sich auf den Dächern angesammelt haben.

Medienberichte über diverse spektakuläre Halleneinstürze zeigten die Gefahren deutlich auf. Die Oberösterreichische Versicherung verzeichnete bereits Hunderte, zum Teil schwere Schneedruckschäden. Als größter Sturmversicherer in Oberösterreich ist dieser Versicherer besonders betroffen.

Das gesamte Ausmaß kann noch nicht abgeschätzt werden, da die Schäden oft noch nicht offensichtlich wurden bzw. viele Objekte "noch" nicht beschädigt wurden - eine geringe Mehrbelastung durch weitere Niederschläge könnte aber dann zuviel sein.

Grundsätzlich deckt die Sturmversicherung Schneedruckschäden. Schäden durch Schneedruck sind definiert als Krafteinwirkung durch natürlich angesammelte ruhende Schnee- oder Eismassen und sind im Rahmen der Sturmversicherung mitversichert.

Die Pflicht zur Schadenminderung bedeutet für den Versicherten seine Gebäude und insbesondere die Dachwerke ordnungsgemäß in Stand zu halten und drohende Schäden soweit möglich zu verhindern. Die aktive Mithilfe des Versicherten zur Schadenvermeidung ist also erforderlich. Einen Schaden zu verhüten ist in jedem Fall die bessere Lösung!

Quelle: Riskplan Struck & Partner OEG

Woche 8 / 2006

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