Basler: Völliger Rückzug aus der Holzbranche

Holzindustrie

Wieder nimmt ein Versicherer Abstand von der Zeichnung von Holzrisken

Ab sofort ist die Versicherbarkeit von Holzrisken bei der Basler Versicherungs-AG nicht mehr möglich. Betroffen sind davon alle Branchen der Holzbe- und verarbeitung - also vom Tischler bis hin zum Sägewerk.

Es liegt nicht daran das die Basler unlängst einen Großschaden in ihrem Bestand zu verzeichnen hatte, es ist vielmehr eine neue geschäftspolitische Ausrichtung hin zu weniger gefährlichen Risken.

Damit liegt sie voll im Trend der Versicherungsbranche. Aufgrund des ständigen Bestrebens nach Ergebnisverbesserungen werden die Vertragsbestände der Versicherer stetig hinsichtlich exponierter Risken entschärft. Bestehende Verträge risikoreicher Branchen werden dabei, soweit möglich, vorzeitig aufgelöst. Neuabschlüsse sind so gut wie nicht mehr durchführbar. Betroffene UnternehmerInnen haben damit nur noch geringe Möglichkeiten bei der Auswahl der Versicherungsanbieter. Von einem Wettbewerb am Versicherungsmarkt kann heute für viele Branchen keine Rede mehr sein, vielmehr sind UnternehmerInnen gezwungen zu nehmen was sie bekommen können.

Quelle: Riskplan Struck & Partner OEG

Woche 49 / 2005

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