Riskmanagement: Der Weg zu mehr Sicherheit?
Leider dient Riskmanagement noch oft als Alibi für verfehlte und mangelhafte Sicherheitspolitik.

Riskmanagement wird in vielen Fällen für den konventionellen Betrieb lediglich ein Schlagwort sein, aber es steht auch für den systematischen und vernünftigen Umgang mit Risiken anhand bestimmter Techniken.

Jeder Unternehmer trägt ein hohes Maß an Verantwortung für den Betrieb gefährdende und aus dem Betrieb resultierende Gefahren. Das kann sogar zu straf- und zivilrechtlichen Ansprüchen führen, wenn sich etwa Gefährdungen von Einzelpersonen und Allgemeinheit aus Unterlassungen oder mangelnder Sorgfalt ergeben.

Bewusstes Risikohandling ist somit nicht nur logische Konsequenz der Loyalität gegenüber dem Unternehmen, sondern vor allem auch Selbstschutz.

Aus den eher theoretischen Ansätzen der Risk-Management-Lehre haben sich in der Praxis drei Instrumente bewährt:

  • sachgerechte Versicherungslösungen (die aber alleine nicht ausreichend sein können)
  • technische Sicherheitslösungen
  • organisatorische Sicherheitslösungen

Die Beurteilung hinsichtlich der geeignetsten Instrumente erfolgt individuell. Das Ziel besteht darin, dass die Risiken vermieden werden oder das daraus resultierende Schadenausmaß für das Unternehmen in vertretbarer Größe gehalten wird.

Riskmanagement konzentriert sich auf die systematische Vorgehensweise im Umgang mit den Gefahren und verfolgt somit zwei Hauptziele:

  • Vermeidung oder Verminderung der Risiken
  • Optimierung der Risikoaufwendungen

Die betriebliche Praxis zeigte, dass mit der Einführung des betrieblichen Riskmanagements schwierige und langwierige Prozesse verbunden sein können. Diese ergeben sich aus Verständnis-, Umsetzungs- oder sonstigen betriebsinternen Schwierigkeiten. Um diesen zu begegnen kann es sich als nützlich erweisen in der Einführungsphase einen externen Riskmanager als Berater hinzuzuziehen.

Die Beschreibung der möglichen Verfahren würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen. Für detaillierte Auskünfte stehen wir Ihnen aber gerne zur Verfügung.

Quelle: Riskplan Struck & Partner OEG

Woche 48 / 2005

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