Allianz: Berufsunfähigkeit reißt Vorsorgelücken auf
In Österreich kommt auf zehn Beschäftigte ein Berufsunfähigkeits-Pensionist

Jeder zehnte Österreicher ist wegen Berufsunfähigkeit in Pension. Trotzdem ist der Verlust der eigenen Arbeitskraft ein noch immer unterschätztes Risiko und oft existenzbedrohend. Die Allianz forciert deshalb die Berufsunfähigkeits-Versicherung, damit durch diese echte Risikovorsorge der Lebensstandard auch tatsächlich abgesichert ist.

Auto und Haushalt sind versichert, und auch die Notwendigkeit einer privaten Pensionsvorsorge ist immer mehr anerkannt. Doch gerne wird übersehen, dass dieser langfristige Vermögensaufbau in hohem Ausmaß von der eigenen Arbeitskraft abhängt. Berufsunfähigkeit bedeutet somit sehr oft ein finanzielles Desaster und den sozialen Abstieg.

Weit verbreiteter Irrtum

"Berufsunfähigkeit wird gerne als ein Problem der anderen gesehen, doch kommt in Österreich auf zehn Beschäftigte ein Berufsunfähigkeits-Pensionist", sagt Manfred Baumgartl, Vorstandsmitglied der Allianz Elementar. Bei mehr als drei Millionen Beschäftigten gab es per Ende 2003 laut Statistik Austria 388.088 Pensionisten wegen Berufsunfähigkeit. Und das mit steigender Tendenz, obwohl die Bewertungen der Sozialversicherungsträger immer strenger werden.

Die Sicherheit des Sozialsystems ist ohnedies trügerisch. Denn erstens deckt die gesetzliche Unfallversicherung nur Arbeitsunfälle, und zweitens sind Unfälle in nicht einmal 3% aller Fälle der Grund für Berufsunfähigkeit. Unangefochtener Spitzenreiter bei den Ursachen sind Rheuma bzw. Erkrankungen des Stützapparates mit mehr als einem Drittel. Mehr als ein Fünftel werden durch Nervenleiden verursacht, gefolgt von Kreislauferkrankungen.

Minderheitenprogramm

Als dauernd berufsunfähig gilt, wer zu mindestens 50% außerstande ist, seinen bisherigen Beruf auszuüben. Das kann der Fliesenleger mit Knieproblemen sein, der Bäcker mit Mehlallergie oder der Lehrer, der sich plötzlich vor seinen Schülern fürchtet. Die Berufsunfähigkeit muss voraussichtlich mindestens 6 Monate dauern, und es darf kein gleichwertiger Beruf ausgeübt werden. "Treffen kann es somit jeden - dagegen versichert ist derzeit aber noch kaum jemand", so Baumgartl. Nicht einmal fünf Prozent jener Österreicher, die mit einer Lebensversicherung für ihre Alterspension vorsorgen, sichern mit einer Berufsunfähigkeits-Versicherung auch ihren Vermögensaufbau ab.

Dabei reichen die Leistungen der Sozialversicherung bei Verlust der Arbeitskraft bei weitem nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Ein Durchschnittsverdiener kann damit rechnen, im Fall der Berufsunfähigkeit nur mehr knapp 800 € monatlich an Einkommen zur Verfügung zu haben. Je höher das Einkommen, umso deutlicher die Einbuße. Wer über der Höchstbeitragsgrundlage verdient, aktuell sind das 3.630 € monatlich, bekommt eine staatliche Berufsunfähigkeitspension von etwa 1.800 € brutto. Und wer noch keine fünf Jahre gearbeitet hat, kriegt meistens gar keine staatliche Pension.

Berufsunfähigkeits-Versicherung gehört einfach dazu "Wir halten die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung für eine notwendige und sinnvolle Ergänzung zu fast allen Lebensversicherungs-Produkten und bieten sie deshalb unseren Kunden automatisch mit an", erklärt Baumgartl. In Form der so genannten Beitragsbefreiung ist sie auch für jeden leistbar. Rund 26 € kostet das pro Jahr, wenn etwa ein 30-Jähriger insgesamt 1000 € für eine Lebensversicherung einzahlt. Die Allianz übernimmt dafür im Fall der Berufsunfähigkeit die Zahlung der Prämie seiner Lebensversicherung. Damit ist der Kapitalaufbau für die private Pensionsvorsorge gesichert oder die Rückzahlung eines endfälligen Darlehens auch bei einem Einkommenseinbruch nicht gefährdet.

Quelle: WMD-Brokerchannel

Woche 45 / 2005

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